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Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
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Diskussionsinhalte

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der Diskussionen in den jeweiligen Foren des 4. Bürgerkongresses. Die detailliert dokumentierten Ergebnisse der Diskussion fließen in das Zukunftsmanifest ein, das am Ende der Veranstaltungsreihe - im November 2005 - der Landesregierung übergeben wird.

Sie haben unter dem Link "Zukunftsmanifest" im Diskussionsforum fortlaufend die Möglichkeit, uns Ihre Anregungen, Ergänzungen und Hinweise mitzuteilen.

Ihre Beteiligung zählt !


Forum 1

Unternehmensstiftungen, Sponsoring und Umweltverantwortung

Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen war das übergreifende Thema in Forum 1, wobei drei unterschiedliche Facetten dieses Engagements durch entsprechende Inputs aufgegriffen wurden. Unternehmensstiftungen haben eine lange Tradition und gelten als "klassische Form" des bürgerschaftlichen Engagements von Unternehmen. Sie können unpopuläre Themen fördern sowie innovative Impulse aufgreifen. Das Sponsoring von Institutionen und Initiativen, die gemeinnützige Zielsetzungen verfolgen, beruht dagegen auf klaren Vereinbarungen über die Leistungen eines Unternehmens und Gegenleistungen der gesponserten Institution. Insbesondere bei dem Segment des "public sponsorings" sind Entwicklungsbedarfe zu verzeichnen. Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung schließt zum Dritten auch eine Orientierung am Leitbild nachhaltiger Entwicklung ein. Im Rahmen einer integrierten Umweltschutzpolitik setzen Umweltverträglichkeitsprüfungen vielmehr bereits in der Forschung und Entwicklung eines neuen Produktes an.

Dokumentation des Forums (PDF)

Gute Ideen setzen sich durch

Inputgeber/innen:

Dr. Dieter Mussler, Vizepräsident des Fachverbandes für Sponsoring und Sonderwerbeformen

Dr. Thomas Wurzel, Beiratsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Dr. Brigitte Dittrich-Krämer, BASF Aktiengesellschaft

Dr. Fröhlich, Boehringer Ingelheim

Moderation und Dokumentation:
Thomas Koepf, ism e.V.


Forum 2

Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft

Im Rahmen des Forums 2 wurde die Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft Rheinland Pfalz und vier konkrete Praxisprojekte vorgestellt. LSW ist eine Einrichtung der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz und betreut die regionalen Arbeitskreise Schule und Wirtschaft in Rheinland-Pfalz sowie deren Projekte wie JUNIOR, BOSS oder Transjob. IN dem Forum wurden ausgewählte Projekte vorgestellt, die an der Schnittstelle von Unternehmen und Schule angesiedelt sind. Dabei wurde deutlich, dass es noch weiteren Abstimmungsbedarf zwischen Schule und Unternehmen gibt, die Potenziale u.a. in einem praxisorientierter Zusammenarbeit gesehen werden. Die Teilnehmer des Forums empfehlen u.a. eine stärkere Verankerung von Wirtschaftsaspekten im Lehrplan, die Entwicklung von Kooperationsempfehlungen für Schulen und Unternehmen sowie ein Kooperationsmanagement und gemeinsame Fortbildungen für Lehrer und Leitungskräfte von Unternehmen.

Dokumentation des Forums (PDF)

Inputgeber/innen:

Theo Scholtes, Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH

Landesarbeitsgemeinschaft Schule & Wirtschaft Rheinland-Pfalz

Uwe Groen, Wirtschaftsjunioren Kaiserslautern

Bernd Knipper, Keiper GmbH & Co. KG

Sylvia Hohn, Lohmann GmbH & Co. KG

Werner Horn, Heisenberg Gymnasium

Dr. Uli Link, Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz

Moderation und Dokumentation:
Marion Moos, ism

Forum 3

Unternehmer und Unternehmerinnen setzen sich für den Gedanken der Selbstständigkeit ein

Im Forum 3 fand ein Einstieg in die gemeinsame Diskussion über Impulsreferate der eingeladenen Experten und der Expertin statt. Es bestand weitgehend Einigkeit darüber, dass das ehrenamtliche Engagement von Unternehmerinnen und Unternehmer im Zusammenhang mit der Förderung von Selbstständigkeit und von Existenzgründungen eine hohe Bedeutung zukommt. Mentoren- und Lotsenprogramme sowie ehrenamtlich organisierte Netzwerker von jungen Unternehmer/innen sichern einen notwendige persönliche Beratung und Unterstützung als wichtige Ergänzung zu den professionellen Beratungsinstitutionen. Als hinderlich für ein Engagement identifizierten die Teilnehmer u.a. mangelnde Zeitressourcen von erfahrenen Unternehmer/innen sowie Geldvergabepraxen der Banken, die innovative Ideen nicht ausreichend finanzieren. Demgegenüber wirken sich Anreizsysteme förderlich auf das Engagement von Unternehmer/innen aus. Das Forum 3 empfiehlt u.a. eine Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit über unternehmerisches Engagement und die Entwicklung einer Anerkennungskultur.

Dokumentation des Forums (PDF)

Inputgeber/innen:

Dr. Ralph Wiegland, Business & Innovation Center Kaiserslautern

Karl Helmut Ronde, Existenzgründerlotse der IHK Koblenz

Daniela Schmidt, Wirtschaftsjunioren Rheinhessen

Moderation und Dokumentation:
Heinz Müller, ism e.V.


Forum 4

Dokumentation gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen

Gegenstand des Forums "Dokumentation gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen" waren unterschiedliche Möglichkeiten, das jeweilige Engagement zu dokumentieren, z.B. über den Familien-Audit und Öko-Audit. Durch die Dokumentationsverfahren wird es möglich, eine Balance zwischen betrieblichen Anforderungen und Anforderungen des Privatlebens, der Familie oder der Umwelt zu erreichen. Darüber hinaus fördern Audits kreative Ideen und Lösungen einer Belegschaft für ihre Handlungsbedarfe. Das Forum 4 empfiehlt u.a. die steuerliche Berücksichtigung sozialer Dienstleistungen, um Anreize für Engagement zu schaffen sowie einen verstärkten Einsatz zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Kinderbetreuungsangeboten in Trägerschaft eines Unternehmens, die sich auch für andere Familien öffnen und damit einen Beitrag zur Erweiterung der sozialen Infrastruktur in der Kommune leisten.

Dokumentation des Forums (PDF)

Inputgeber/innen:

Elena de Graat, Beratungsunternehmen Work-and-Life

Axel König, Holzwerkstätte König

Dr. Matthias Schmidt, Wirtschaftsjunioren Kaiserslautern

Moderation und Dokumentation:
Elisabeth Schmutz, ism e.V.